Freitag, 30. Dezember 2011
1. Termin beim FA
astircs, 15:52h
Tja, eigentlich wollte ich den Termin so lange wie möglich hinausschieben... damit ich quasi noch so lange wie möglich schwanger bleibe (bevor der FA wieder sagt, dass doch nichts daraus wird). Aber auch mein Mann ist natürlich neugierig und will wissen, was denn nun ist. Meine Tage sind nach wie vor nicht gekommen, also ... zumindest das paßt noch.
Dienstag, berechneter Tag 5+1 gehe ich also hin, abends um sechs. Das Wartezimmer ist proppevoll, so ist immer. Nach einer Stunde Warten dürfen wir (mein Mann ist mit) endlich rein. Der FA (ist eigentlich eine FÄ) ist wie immer im Streß, hat eigentlich kaum Zeit für einen, schiebt mich recht schnell auf die Liege mit den Worten: "Na dann schauen wir einfach mal". Wir schauen - und sehen erstmal ein riesiges Hämatom. Genauergesagt: ICH sehe nur einen großen schwarzen Fleck, der da offensichtlich nicht hingehört. Meine FÄ verzieht aber kaum Miene. Als ich frage, was das heißt, antwortet sie nur: "Hm, das regelt die Gebärmutter von alleine". Dann finden wir doch ein kleines Fruchthöhlchen, das auch zu 5+1 paßt.
Ich erinnere sie daran, dass ich vor einem Jahr schon mal da war und dass es damals nicht klappte - und da ich ja schon 34 Jahre als bin, wir nicht noch weitere Jahre lang probieren wollen... Sie meint: "Nun, bis Weihnachten sollten wir wissen, wa da los ist."
Sie möchte, dass ich Freitag wiederkomme, zur erneuten Blutabnahme, um zu kontrollieren, ob der HCG-Spiegel auch schön so steigt wie er soll. Da Freitag ist habe ich wenig Lust über's Wochenende bis zum kommenden Montag zu warten, aber glücklicherweise bekomme ich die Nummer des Labors mit, wo ich so ab 16h dann auch selbst anrufen könne um nach dem Wert zu fragen. Am Dienstag lag er bei 2060...
Und dann beginnt sie wieder, die elende Warterei. Um halb vier, kurz bevor mein Mann kommt, halte ich es nicht mehr aus und wähle die Ziffern - aber leider sind noch keine Ergebnisse vorhanden. :-( Ich bin aufgeregt, schwanke zwischen Vorfreude und Angst und denke, das nächste Mal muss eben mein Mann anrufen.
Er kommt, da das Labor bis 18 Uhr auf hat, beschließen wir es um 17h zu probieren. Er hat aber leider auch kein Glück, wird auf später vertröstet. Kurz vor 18 Uhr rufen wir wieder an, wieder nichts. Ich bin langsam ziemlich durch den Wind, die Warterei macht mich ganz kirre. Wir bekommen eine andere Nummer, die "Spätschicht" sei dann auch noch da... Wieder warten, wieder anrufen, wieder nichts. Langsam glaube ich an ein böses Spiel, habe aber die ganze Zeit eigentlich nur Angst, dass die irgendwann Feierabend machen und wir gar keine Anwort mehr bekommen.
Um viertel vor acht Uhr abends dann (!) bekommen wir endlich die gewünschte Zahl: 3600. Hm. Sollte mich jetzt eigentlich freuen, aber so hundertprozentig klappt es nicht. Habe ich nicht gelesen, dass der Wert sich alle 2 Tage auf das Doppelte erhöhen sollte? Wäre das nicht über 4000, und das eigentlich auch schon am Donnerstag?
All die Tabellen und Statistiken, all die 1001 Infos, die man sich im Internet ansehen kann - die machen einen nur verrückt. Ich bin "verhalten fröhlich" und versuche mich weiterhin abzulenken. Natürlich denke ich trotzdem dauernd daran. Ich surfe und surfe, schaue, lese, recherchiere, DENKE und GRÜBLE... und das wird auch weiterhin so bleiben.
Dienstag, berechneter Tag 5+1 gehe ich also hin, abends um sechs. Das Wartezimmer ist proppevoll, so ist immer. Nach einer Stunde Warten dürfen wir (mein Mann ist mit) endlich rein. Der FA (ist eigentlich eine FÄ) ist wie immer im Streß, hat eigentlich kaum Zeit für einen, schiebt mich recht schnell auf die Liege mit den Worten: "Na dann schauen wir einfach mal". Wir schauen - und sehen erstmal ein riesiges Hämatom. Genauergesagt: ICH sehe nur einen großen schwarzen Fleck, der da offensichtlich nicht hingehört. Meine FÄ verzieht aber kaum Miene. Als ich frage, was das heißt, antwortet sie nur: "Hm, das regelt die Gebärmutter von alleine". Dann finden wir doch ein kleines Fruchthöhlchen, das auch zu 5+1 paßt.
Ich erinnere sie daran, dass ich vor einem Jahr schon mal da war und dass es damals nicht klappte - und da ich ja schon 34 Jahre als bin, wir nicht noch weitere Jahre lang probieren wollen... Sie meint: "Nun, bis Weihnachten sollten wir wissen, wa da los ist."
Sie möchte, dass ich Freitag wiederkomme, zur erneuten Blutabnahme, um zu kontrollieren, ob der HCG-Spiegel auch schön so steigt wie er soll. Da Freitag ist habe ich wenig Lust über's Wochenende bis zum kommenden Montag zu warten, aber glücklicherweise bekomme ich die Nummer des Labors mit, wo ich so ab 16h dann auch selbst anrufen könne um nach dem Wert zu fragen. Am Dienstag lag er bei 2060...
Und dann beginnt sie wieder, die elende Warterei. Um halb vier, kurz bevor mein Mann kommt, halte ich es nicht mehr aus und wähle die Ziffern - aber leider sind noch keine Ergebnisse vorhanden. :-( Ich bin aufgeregt, schwanke zwischen Vorfreude und Angst und denke, das nächste Mal muss eben mein Mann anrufen.
Er kommt, da das Labor bis 18 Uhr auf hat, beschließen wir es um 17h zu probieren. Er hat aber leider auch kein Glück, wird auf später vertröstet. Kurz vor 18 Uhr rufen wir wieder an, wieder nichts. Ich bin langsam ziemlich durch den Wind, die Warterei macht mich ganz kirre. Wir bekommen eine andere Nummer, die "Spätschicht" sei dann auch noch da... Wieder warten, wieder anrufen, wieder nichts. Langsam glaube ich an ein böses Spiel, habe aber die ganze Zeit eigentlich nur Angst, dass die irgendwann Feierabend machen und wir gar keine Anwort mehr bekommen.
Um viertel vor acht Uhr abends dann (!) bekommen wir endlich die gewünschte Zahl: 3600. Hm. Sollte mich jetzt eigentlich freuen, aber so hundertprozentig klappt es nicht. Habe ich nicht gelesen, dass der Wert sich alle 2 Tage auf das Doppelte erhöhen sollte? Wäre das nicht über 4000, und das eigentlich auch schon am Donnerstag?
All die Tabellen und Statistiken, all die 1001 Infos, die man sich im Internet ansehen kann - die machen einen nur verrückt. Ich bin "verhalten fröhlich" und versuche mich weiterhin abzulenken. Natürlich denke ich trotzdem dauernd daran. Ich surfe und surfe, schaue, lese, recherchiere, DENKE und GRÜBLE... und das wird auch weiterhin so bleiben.
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